Michael Sell: "La Bourse" mit "Großer Attraktor, konzertante Szene I+II"

Gallus Theater Frankfurt (S3, S4, S5, S6, Linien 11, 21)

Kleyerstr. 15 , 60326 Frankfurt/M

Dienstag, 19. September 2017, 19:00 Uhr
Kategorien: Konzert, Neue Musik

Uraufführung: „Großer Attraktor,“ konzertante Szene II (neue Fassung)

Zwei Kompositionen von Michael Sell umranken diese Konzerte: die Konzertante Interpretation von „La Bourse“ des G.P. Telemann aus dem Jahre 1720 vom Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt überlassen, Fassung für Trompete, Viola, Percussion u. gr. Orch. und die aktuelle Uraufführung: „Großer Attraktor 2017, konzertante Szene II“ für Sopran, Bariton und grosses Orchester (UA).

La Bourse“ nimmt Bezug auf Telemanns Vertonung des Börsenkrachs vor 297 Jahren.

Neue Elemente sind in „Großer Attraktor“ als konzertante Szene zu erleben, einer Neufassung dieses Werkes aus 1996.

In dem neuen Konzertzyklus für den Herbst 2017 stellt der Komponist Uraufführungen aus den zurückliegenden Jahren sowie musikalische Porträts vor, in denen neben der Trompete die Instrumente Viola, Percussion, Horn, Flöte und ein virtuoses Solo für Trompete, Euphonium und Klavier für überraschende Hörerlebnisse sorgen werden.

Zwei Konzerte zum 75. Geburtstag 2017 - Michael Sell: Mitglied der Darmstädter Sezession,

 

PROGRAMM: Werke von Michael Sell (1942)
1. Meer Gold f. gr. Orch. op 162015
2. Super A wix he für Flöte und gr. Orchester op 23699
3. Wind 421 Konzert f . Schlagz.., Solo Trpt. **) u. gr. Orch. op 5612
4. Superformel Perc. f. Solo u. gr. Orch. op 56985
5. Großer Attraktor, konzertante Szene I, für Bariton und gr. Orchester, op 3496 b, neue Fassung, 2016
-- Pause --
6. Großer Attraktor, konzertante Szene II, für Sopran, Bariton und gr. Orchester, op 3496 b, neue Fassung 2017 (UA)
7. Super Solo für Trompete/Euphonium und Klavier *) zugleich, Orchesterfassung op 11112009,1
8. Superformel Viola, Fassung für Solo und großes Orchester op 56981
9. Konzertante Interpretation von „La Bourse“ des G.P. Telemann aus dem Jahre 1720 vom Liebfrauenberg in Frankfurt am Main der Welt überlassen, Fass. für Trompete *), Viola, Percussion (Hölderlin Trio) und großes Orchester op 12794
10. Random f. großes Orchester op.362013

Solist/Solisten: Lutz Mandler **), Paul Hübner *),
                           Maren Schwier – Sopran, Johannes Hill – Bariton,
                           Hölderlin Trio: Hübner, Mayer-Lindenberg, Ohta bei La Bourse

Konzertante Interpretation von "La Bourse" des Georg Philipp Telemann aus dem Jahre 1720 vom Liebfrauenberg in Frankfurt der Welt überlassen

Im Jahr 2017 wird anlässlich des 250. Todestages von Georg Philipp Telemann in vielen Konzerten und Veranstaltungen an den großen Komponisten erinnert werden. Sein Wirken in Frankfurt am Main ist auch ein Zeichen für seine Aktualität bis in die Gegenwart hinein.

Auch die Arbeit unserer Projektgruppe ist von ihm beeinflusst worden.

 

Mit der Aufführung der Telemann-Suite "la Bourse" aus Anlass der Gründung der Frankfurter Telemann Gesellschaft begann ein nachhaltiger und lustvoller Prozess, der 1994 zum Auftrag an Michael Sell und zur Konzertanten Interpretation von "La Bourse" des Georg Philipp Telemann aus dem Jahre 1720 vom Liebfrauenberg in Frankfurt der Welt überlassen führte. Seither hat das Werk einen öffentlichen Weg durch deutsche Städte und europäische Rundfunkstationen genommen.

Immer wieder werden beide Werke in „Doppelaufführung“ gespielt, die ästhetische sowie analytische Qualität beider Musiken beleuchtet und im städtischen Raum inszeniert. (Dazu zählen wir die Telemanntage in Eisenach oder auch die „Lange Nacht der Börse“, bei der beide Ensembles nacheinander zu den Spielorten ziehen).

In zahlreichen Aufführungen wurde unsere Liebesgabe an den Finanzplatz Frankfurt wiedergegeben: NDR (Das Neue Werk - mit Hannov. Hofkapelle) / Belgischer Rundfunk / Radio Ö1 / Radio hr2 / in Dresden (Loschwitzer Kirche) / Leipzig (Alte Handelsbörse) / Hannover (Landesmuseum) / in Darmstadt (Pauluskirche) / in Eisenach zur Eröffnung der Telemanntage / in Mainz / Offenbach und vielfach in Frankfurt/Main (Kirchen, Kulturzentren, Haus an Dom, main_forum Frankfurt, Instituto Cervantes, Dr. Hoch´s Konservatorium; GallusTheater).

 

Mit beiden Werken wird ein Bogen über eine Geschichte von 300 Jahren gespannt. Ein würdiger Rahmen zu den Feiern zum Todestag von Georg Philipp Telemann, zu dem wir gern einen Beitrag beisteuern.

 

 

 

Beginn: 19:00 Uhr

Eintritt: 15,00 €

Eintritt ermäßigt: 12,00 €

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